Über Mich

Portrait

Nach dem Besuch der Städelschule von 1981 – 1983 in Frankfurt bin ich (geb.1955) seit 1984 freiberuflich als Maler und Grafiker in Darmstadt und Pfungstadt tätig. Mit fotorealistischer und surrealistischer Malerei habe ich mir Anfangs in verschiedenen regionalen und überregionalen Ausstellungen einen Namen gemacht. In diesen Arbeiten habe ich altmeisterliche Schichtenmalerei mit Airbrushtechnik kombiniert.

In meinem Werdegang experimentiere ich seit 1994 mit Fotobearbeitungs- und 3D Computerprogrammen. Ihre enormen Gestaltungsmöglichkeiten faszinieren mich. Mit ihnen kann ich jeden flüchtigen Gedanken optimal in Digitalbilder, die ich teilweise mit Pastellkreide übermale, umsetzen. Sie sind ideale Möglichkeiten, um meine erträumten Ideen in Grafiken, Filmen und Zeichnungen zu verwirklichen.

Das Internet als Alternative zu Ausstellungen in Galerien

Das Internet bietet mir seit 1997 die Möglichkeit unabhängig vom aktuellen Kunstbetrieb, in dem meine fotorealistischen, surrealistischen oder digital bearbeiteten Bilder keinen Platz gefunden haben, meine Arbeiten zu präsentieren. Solange der aktuelle Kunstbetrieb meine Stilrichtung ignoriert und ich meine kaum beachteten Ausstellungsmöglichkeiten selbst finanzieren muss, stelle ich vorwiegend im virtuellen Raum aus. Doch das Einrichten und die Pflege dieser Seiten ist für mich mit Kosten verbunden. Deshalb freue ich mich über




für meinen Internetauftritt.

Im Vordergrund meiner bildnerischen Auseinandersetzung stehen zur Zeit die subjektive Wahrnehmung von Wirklichkeit. Ausgangspunkt ist eine scheinbar fotografisch, objektive Darstellung, die trotz meiner Veränderung immer noch erkennbar bleibt.

Surrealisten als Vorbilder für Träume in der Kunst

Im Grunde genommen sind meine künstlerischen Vorbilder für meinen Werdegang die Surrealisten, die für mich Wegbereiter einer offenen und kreativen Auseinandersetzung mit dem Traum in der Kunst sind. Allen voran möchte ich hier René Magritte erwähnen. René Magritte hat für mich als einer der ersten Surrealisten Klarträume für seine Bildideen genutzt.

Ein Klartraum ist ein spezieller Zustand im Schlaf, in dem ich mir bewusst bin, dass ich träume, obwohl der physische Körper vollkommen entspannt ist. Anfang der 90iger Jahre habe ich viele Methoden zum Hervorrufen von Klarträumen ausprobiert, um Klarträume bei der kreativen Arbeit gezielt einsetzen zu können. In meiner Abhandlung über die „Bedeutung der Klarträume in der aktuellen Kunst“ habe ich das näher ausgeführt. Diese Abhandlung ist Teil meines Onlinebuches „Das geblendete Auge“, das auf meiner Homepage abzurufen ist.

Die Mittel für erweiterte Wahrnehmungen

Doch die Grundlagen für das Klarträumen und deren Umsetzung in meinem Werk habe ich Anfang der 70iger Jahre durch die bewusste, kontrollierte Einnahme von Mitteln, die die  Wahrnehmung verändern, gelegt. Diese Erfahrung zeigte mir, dass es einen Zustand zwischen Traum und Wirklichkeit gibt. Infolgedessen ermöglichte mir der erweiterte Zustand gleichermaßen scharfe und unscharfe, halluzinierte und distanzierte, subjektive und objektive, diagonale und horizontale, schwebende und erdverbundene Betrachtungen der Wirklichkeit. Inzwischen vertiefe ich heute in meinem kreativen Werdegang als Künstler diese spezielle Art der Betrachtung mit Trancemeditationstechniken.
Zugriffszaehler
Email an Klaus- H. Schader

Bewusster Traum