Das Land in dem Milch und Honig fließt oder sanfte Massage 2.Teil

Das Land in dem Milch und Honig fließt

Paul Gecko wacht in seinem Traum auf und möchte sofort mit einer schönen Frau Sex erleben. Er weiß sie liegt im Bett neben ihm. Sie ist seine Frau, die er liebt. Er würde sie gerne im Traum wecken ohne dass sie physisch aufwacht, um mit ihr den besten Sex im Klartraum zu erleben. Doch ein Knäuel Bettzeug liegt wie eine Barrikade zwischen ihnen. Vorsichtig hebt er die Bettdecke an, um sie zu berühren. Tatsächlich liegt sie vollkommen nackt unter der Bettdecke. Daraufhin berührt er sie vorsichtig und fährt mit der Hand sanft streichelnd über ihren wunderbaren leuchtenden Körper. Ihre Haut und Brust zerfließt wie Milch und Honig unter seinen massierenden Händen. Derweil kommen wohlige und zufriedene Laute von ihrem Kopfkissen. Mit Verlangen küsst er ihre Lippen und sie fragt ihn leise, was er mit ihr anfängt.

Nun weiß er, sie ist auch im Traum wach und er flüstert ihr, dass er sie mit seinen geistigen Händen liebkost und massiert. Sie verlangt nach mehr und genießt es hingebungsvoll. Geist und Körper sind eins. Doch er weiß, wenn er zu heftig wird, könnte er sie aus dem Traum endgültig auf wecken. Alles um sie erstrahlt in einem anderen Licht. Sie spüren das paradiesische Land, indem Milch und Honig fließt. Der ganze Raum um sie herum pulsiert und atmet von dieser allumfassenden Erfahrung.

Als sie endgültig aus dem Traum aufwachen fragt sie ihn, was dass denn gewesen war? Er antwortet ihr wie selbstverständlich, das ist transpersonaler Sex gewesen! Trotzdem sind ihre Berichte über diese Erfahrung sehr unterschiedlich. Es sind die Nuancen, die den Unterschied zwischen ihrer und seiner Darstellung ausmachen. Die Beschreibung des Raumes und des Bettes. Der Geruch und die Farbe des anderen. Selbst die Höhepunkte werden mit verschiedenen blumigen Worten beschrieben.

Noch lange danach spürt Paul seiner Frau noch in und um sich. Seine Erinnerungen lassen sein inneren und äußeren Organe wieder lebendig werden. Er spürt wie sein Blut in Wallungen kommt und sein Atem bewusst wird. Er fühlt sich wohl dabei. Paul weiß, dass es keinen Sex ohne Seele und keine Seele ohne Sex gibt.

Einen Kommentar zu den sanften Massagen in Klarträumen

Für eine Mann ist es erst einmal schwierig sich auf seine Gefühlswelt ein zu lassen. Unter Männern ist es selbstverständlich nicht über seine Gefühle zu sprechen. Vorausgesetzt der Mann verliert seine intellektuelle und rationale Dominanz nicht, ist er gerne bereit über seine sexuellen  Abenteuer unter seinen Freunden zu berichten.

Anders ist es, wenn ein Mann unglücklich in eine Frau verliebt ist und Schwäche zeigt. Dann wird er zwar von Frauen bedauert, aber von seines gleichen belächelt und im schlimmsten Fall ausgelacht. Schließlich heißt es, entweder du gehst zu ihr hin und nimmst sie dir oder du lässt sie links liegen. Sich ihr vorsichtig mit Respekt anzunähern oder die Gründe für ein Scheitern zu akzeptieren, ist in der Regel unmännlich.

Kommentar zum 1.Teil der sanften Massage vom 18.12.2016

Im 1.Teil der sanften Massage steht im Mittelpunkt das sich fallen lassen und sich auf seine Gefühle einzulassen. Zuerst endet es in einem Albtraum. Paul Gecko springt von der Klippe und taucht in schwefliges unbekanntes Wasser ein. Dieses Hexengebräu droht ihn zu ersticken. Seine Gefühlswelt übermannt ihn. Daraufhin verliert er die Kontrolle und wacht aus dem Traum auf.

Nachdem er wieder eingeschlafen ist lässt er sich von einer Frau sanft massieren und entspannt sich dabei bereitwillig. Er wird wieder zum Kind. In der Folge gewinnt er mit seinen Gefühlen die Kontrolle über seinen Traum. Als er nun in den Abgrund springt, erfährt er frühlingshafte Gefühle, dargestellt durch Magnolienblüten.

Kommentar zum 2.Teil der sanften Massage

Demgegenüber übernimmt im 2.Teil der sanften Massage Paul Gecko die Initiative. Er gesteht sich seine erotischen Wünsche und Gedanken im Klartraum ein. In folge dessen nähert er sich mit vorsichtigem Respekt seiner Frau unter der Bettdecke, um sein Begehren mit einer sanften Massage um zu setzen. Das gelingt ihm auch, weil seine Frau sich ihm im Halbschlaf freudig erregt hingibt.

Erkenntnisse aus den Klarträumen

Das gesellschaftliche Rollenbild in der Sexualität ist heute noch geprägt von einem einseitigen Geschlechterverständnis. Einerseits will der Mann die rationale Dominanz behalten, während die Frau sich seinen Wünschen und Verlangen kommentarlos unter zu ordnen hat. Andererseits überlassen Liebespaare gerne das Vorspiel der Frau, die um die Gunst des Mannes mit sexuellen Reizen und Fantasien zu werben hat. Klarträume drücken unmissverständlich aus, dieses Verhalten auch einmal um zu kehren. So ordnet sich im 1.Teil Paul Gecko, der emotionalen Dominanz der Frau durch sanfte Massagen unter und im 2.Teil lässt Paul seine sexuelle Fantasie spielen und nähert sich seiner Frau mit sanften Massagen und Werben vorsichtig an.
Sanfte Massage 1.Teil
Zugriffszaehler
Email an Klaus- H. Schader