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Subjektive Wahrnehmung und digitale Fotografie

Heutzutage ist es schwierig in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit mit einem Massenprodukt wie der digitalen Fotografie ernst genommen zu werden. Viel lieber orientiert  sich die Kunstszene an dem originellen Handgemachten. Trotzdem halte ich ein Rückgriff auf die analoge Fotografie für rückschrittlich. Weiterhin kommt für mich eine Rückkehr in die analoge Malerei und Grafik nicht in Frage. Auch wenn die kunstkritische Öffentlichkeit der Computergrafik argwöhnisch gegenüber steht, halte ich sie als das geeignetere Ausdrucksmittel.

Der Kleinkunstberuf Kunstfurzer und die Kunstkritik

Sehender Duftsinn
„Sehender Duftsinn“ Collage auf Hartfaserplatte

Anfang des 20. Jahrhunderts war das Furzen eine Kunstform. Andre Heller hat es in seiner Show „Palast der Winde“ 1987 wieder aufleben lassen. Ebenso Mozart empfand Spaß beim „wackeren Furz“. Mir kommt das, was in der aktuellen Kunstszene praktiziert wird, dieser Kunstform sehr nahe. Ich als kleiner, unbedeutender Künstler bin eher ein leiser Kunstfurzer, dem einiges als Kunstschaffender im Kunstbetrieb mächtig stinkt.

Der blasse, unspektakuläre Colorado und ein fliegender Schwimmer

Paul Gecko ist ein unbekannter Maler. Die zeitgenössische Kunstszene beachtet seine neuen Bilder überhaupt nicht. Sie sind der Kunstkritik zu blass und unbedeutend. Dabei ist Paul stolz darauf, dass er auf seinem Fotokopierer richtige Gemälde ausdrucken kann, die ihn auch unmittelbar ansprechen. Noch nie zuvor konnte er so seine Ideen am besten umsetzen und vervielfältigen.

Etwas Nachdenkliches und ein Rückblick anlässlich meines 60.Geburtstags

Vor kurzem bin ich 60 Jahre alt geworden. Das ist schon etwas besonderes für mich gewesen und ich schaue gerne deshalb einmal zurück, wieso ich als Grafiker und Maler heute so bin wie ich nun einmal geworden bin. Außerdem frage ich mich was noch sein könnte in der relativ kurzen Zeit, die noch vor mir liegt.